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"Darstellendes Spiel" - Was ist das? Diese Frage wird immer wieder von "Uneingeweihten" gestellt. Das ist nicht verwunderlich, denn nicht an allen Schulen Brandenburgs und erst Recht nicht in allen Bundesländern ist dieses Unterrichtsfach in der gymnasiualen Oberstufe verankert.
Die Entscheidung für das künstlerische Fach, das neben Kunst und Musik am Carl Bechstein Gymnasium gegeben wird, ist früh gefallen. Schließlich eröffnet es den Schülerinnen und Schülern Räume, ihr Darstellungsvermögen zu steigern sowie ihre Kreativität in den vielfältigen Bereichen der Inszenierungsarbeit (Textproduktion, Bühnenbild, Kostüm, Licht und Ton...) unter Beweis zu stellen. Wie die Bahandlung von Aspekten der Dramentheorie und -geschichte können auch Projekte im Bereich Filmschaffen zum Unterrichtsgeschehen beitragen.
Ein besonderes Augenmerk der Arbeit in den Grundkursen gilt der Entwicklung von Teamgeist, also der Befähigung zu planvollem und möglichst selbstständigem Handeln innerhalb der Schülergruppe, in der den Einzelnen Selbstbewusstsein, Verantwortungsgefühl und ein oft hohes Maß an Engagement für das gemeinsame Ziel auszeichnen soll.
Nach absolviertem Grundlagentraining in der Klasse 10 präsentieren die Schülerinnen und Schüler in der Qualifikationsphase ihre Jahresleistung in Theateraufführungen oder auch Filmvorführungen.
Die Öffentlichkeit, die hierbei geschaffen wird, erlaubt einen direkten und intensiven Austausch über die Ereignisse der Bemühungen aller Kursteilnehmer, ob hinter oder auf der Bühne.
Im kulturell-künstlerischen Leben unserer Schule ist das Darstellende Spiel zu einer festen Größe geworden.
Für interessierte Jugendliche der Sekundarstufe I wurde eine Arbeitsgemeinschaft eingerichtet, in der sie ihren Wunsch verwirklichen können, Theater zu spielen. Der Fachbereich hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, in den nächsten Jahren auch weiterhin die direkte Zusammenarbeit mit den künstlerischen Fachbereichen unserer Schule zu pflegen und die Nutzung vielseitiger Kooperationsangebote Theaterschaffender unterschiedlicher Institutionen in Berlin und Brandenburg zu intensivieren.
Fachlehrer: Frau Dr. Wilke, Frau Schulze, Frau Hoppe
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