Geographie-Projekt der 12. Klassen
"Raum schaffen, um Räume zu entdecken"

von Silvana Knappe, Jg. 12

Projektarbeiten der 12. Klassen zur Untersuchung von Städten und Regionen


Nach rund zwei Monaten der Projektarbeit und Recherche im Fachbereich Geografie, versammelten sich am 25. Januar diesen Jahres die 109 Schüler der Grund- und Leistungskurse in der Aula des Carl- Bechstein Gymnasiums, um die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeiten in Gruppen vorzustellen. Auch Frau Günzel und Herr Wolter des Amtes für Bau und Liegeschaften der Stadt Erkner sowie Herr Prinzensing, Pressesprecher des IRS in Erkner, waren anwesend. Das Forschungsinstitut in Erkner wurde 1992 neu gegründet und setzt sich vordergründig mit der Forschung für regionale Entwicklung auseinander. Die dabei einbezogenen räumlichen Formen umfassen hierbei u.a. Städte, und Metropolen, aber auch Siedlungen sowie Kulturlandschaften. Ziel der Forscher ist es, die Entwicklung der verschiedenen Regionen voranzubringen. Unser Ziel wiederum war es, mit unseren Projektarbeiten möglicherweise einen Beitrag zu der wissenschaftlichen Arbeit des Instituts zu leisten und unsere Stadt dabei selbst noch besser kennenzulernen.

Themen der Vorträge waren folgende:

1. Planungs- u. Sanierungsvorhaben:

- "Von der DDR- Staatsmitte zur Stadtmitte"
   (Franziska Durke und Alina Schmelcher)

- "Planungsvorhaben für die Nachnutzung vom Flughafen Berlin Tegel"
   (Vanessa Vehlow)

2. "Barrierefreies Erkner?" (Bereich Neuseeland)

   (Antonia Grubert, Svenja Hampe)
   (Mara Liebscher, Tobias Schuster, Kay Tschöpe)

3. "Barrierefreie Wanderwege in/um Erkner"

   (Marlene Lücking, Timo Jacobeit)

In einer anschließend stattfindenden Diskussion wurde vor allem über die Barrierefreiheit der Stadt gesprochen. Laut Aussagen der Mitarbeiter des Forschungsinstituts sowie des Amtes für Bau und Liegeschaften sei das Errichten einer möglichst barrierefreien Stadt immer ein fortlaufender Prozess, der immer nur „Stück für Stück“ geschehen könne. Hierbei müsse zudem auch jedes Mal beachtet werden, inwieweit jeweilige Veränderungen lohnenswert seien. Eine Stadt wird zwar nie komplett barrierefrei gestaltbar sein, doch es kann versucht werden, Menschen mit bestimmten körperlichen und seelischen Einschränkungen eine möglichst reibungslose Teilnahme am öffentlichen Leben zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit des Carl Bechstein Gymnasiums mit dem Bildungsinstitut Erkner besteht mittlerweile seit gut vier Jahren und wird vermutlich auch den zukünftigen 12. Klassen die Mitwirkung an der Stadtplanung in gewissem Maße ermöglichen.

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