Die besten Pausen-SnacksSchülerreporter fotografieren, was ihnen besonders gut schmecktSelten haben Zahlen für so viel Aufregung gesorgt: 1,9 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland zwischen drei und 17 Jahren sind zu dick. Etwa 800 000 leiden sogar unter Fettleibigkeit. Gründe sind mangelnde Bewegung und falsche Ernährung. Viele Schüler kommen ohne Frühstück in die Schule, das langweilige Pausenbrot gammelt tagelang im Rucksack vor sich hin: Stattdessen geht das Taschengeld für süße Snacks drauf. Jetzt gibt es sogar ein nationales Regierungsprogramm für eine schlanke Gesellschaft.
Ein Brot für jede große PauseÜbrigens raten Experten, für jede große Pause ein Brot parat zu haben und mindestens einen halben Liter Flüssigkeit - am besten Wasser. Wer zu wenig trinkt, kann schnell unter Kopfschmerzen leiden, und das Gehirn kann keine volle Leistung bringen. Für besonders harte Schultage gibt es auch besondere Lebensmittel, die das Denken leichter machen. Das perfekte "Doping" für die nächste Klassenarbeit sind Eiweiße und Glukose (eine Zuckerart). Die Eiweiße sind besonders in Nüssen, Samen, Eiern, Käse und Hülsenfrüchten enthalten. Zucker sollte man lieber durch Obst, Gemüse oder Vollkornprodukte aufnehmen. Ein Schokoriegel lässt zwar den Blutzuckerspiegel schnell steigen, genauso schnell aber fällt er wieder ab. Bei Kohlehydraten hält die Wirkung länger an. ![]() Zu zweit schmeckt es am besten: Marlene (l.) und Henrike teilen sich das Pausenbrötchen. ![]() Lecker: Marius beißt in die Wurstschrippe. ![]() Vorsicht, Schnecke isst mit! Berliner Morgenpost - 11. Juni 2007 |
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