Bau am Gymnasium hat leise begonnen

Rohbau soll bis 13. August stehen

Erkner (ib) Bis zum 13. August soll der dreigeschossige Rohbau des Erkneraner Carl-Bechstein-Gymnasiums stehen. Das sagte gestern Carmen Diener, Sachgebietsleiterin Gebäudemanagement bei der Kreisverwaltung, auf MOZ-Anfrage.
Der Zuschlag für die Rohbauarbeiten sei erteilt, am Montag habe die Firma Suri Bau aus Penzlin (Mecklenburg-Vorpommern) mit der Baustellen-Einrichtung begonnen. Der Auftrag hat ein Volumen von etwa 1,6 Millionen Euro. Carmen Diener widersprach Gerüchten, wonach es bei der Auftragsvergabe zu Verzögerungen oder Problemen gekommen sei. Immerhin ist nach dem Abriss des alten Plattenbaus eine Weile nichts passiert auf der Baustelle. „Wir haben EU-weit ausgeschrieben", da seien Vergaben etwas schwieriger.
Demnächst sollen zwei Krane aufgestellt werden. Ein Termin für den Grundstein steht indessen noch nicht fest. Möglicherweise Ende Mai/Anfang Juni, wenn schon ein Stück Fundament geschalt ist, „sodass wir die Dokumenten-Bombe für die Nachwelt versenken können", sagte Carmen Diener. „Auf alle Fälle vor den Sommerferien." Zur Nutzung übergeben werden soll der Neubau nach derzeitigen Planungen zum 30. Juni 2011.
In dem Neubau entstehen unter anderem eine neue Cafeteria, eine Keramikwerkstatt, ein Raum für Arbeitslehre mit Lehrküche und deutlich mehr Klassenräume als in der Platte - alles mit Blick auf den Ganztagsbetrieb.

MOZ - 06. 05. 2010

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