Tag der Geisteswissenschaften

Schüler des 11. Jahrgangs • 20. März 2026

Kultur · Werte · Persönlichkeit

Tag der Geisteswissenschaften

Auch in diesem Jahr bot der Tag der Geisteswissenschaften am 17. März den Schülern des 11. Jahrgangs einen Einblick in die akademische Welt.


von Schülern aus dem Leistungskurs Geschichte (GE1) des 11. Jahrgangs

am 20. März 2026

Anuk Kühn

Der Tag der Geisteswissenschaften startete in der voll besetzten Aula mit einem Vortrag von Dr. Michael Feldkamp zum „Wesen und Wert der Demokratie“. Ein Thema, das heutzutage aktueller denn je ist, weshalb ich die Auswahl des einheitlichen Einstiegsvortrags als sehr gelungen empfand. Dr. Feldkamp teilte viele interessante Ansätze und Gedanken mit uns, beispielsweise über die Anfänge unserer Bundesrepublik und ihre demokratischen Grundsätze, er beendete seinen Vortrag mit einer kleinen Fragerunde. Trotz grundsätzlich positiver Reaktionen lautete das konstruktive Feedback von ein paar Mitschülern des 11. Jahrgangs, es sei ohne passende Visualisierung und aufgrund von Ausschweifungen teilweise schwierig gewesen, dem roten Faden der Erzählungen zu folgen. Die darauffolgenden Workshops waren insgesamt sehr aufschlussreich, vor allem da von antiken Münzen bis zum Einblick in den Theateralltag wirklich für jedes Interesse etwas dabei war. Ich denke, den Aufwand einen solchen Tag der Geisteswissenschaften zu organisieren, ist es definitiv wert, um den Schülern einen Einblick in mögliche Studiengänge und neue Interessenbereiche zu bieten. Zusätzlich stellt die Veranstaltung eine sinnvolle Ergänzung zum Tag der Naturwissenschaften dar: Während dieser vor allem das „Wie?“ aufzeigte, lieferten die Geisteswissenschaften eine Antwort auf das „Warum?“.

Jule Schwarzbach und Felix Scholz

Der Tag der Geisteswissenschaften am Carl-Bechstein-Gymnasium war insgesamt eine interessante Erfahrung. Auch wenn der Hauptvortrag etwas durcheinander war und nicht alle Inhalte sofort verständlich waren, haben die anderen Vorträge unser Interesse deutlich mehr geweckt. Besonders gut war, dass wir teilweise aktiv mitarbeiten und unsere eigenen Meinungen einbringen konnten. Der Tag hat uns gezeigt, wie wir gesellschaftliche Themen besser verstehen und kritisch hinterfragen können. Auch viele andere Mitschüler fanden es abwechslungsreich und spannend, da der Schulalltag einmal anders gestaltet war. Aus all diesen Gründen denken wir, dass der Tag der Geisteswissenschaften sinnvoll ist und weiter an unserer Schule etabliert werden sollte, um das Interesse der Schüler zu wecken und zu fördern.

Nico Schulze

1. Vortrag: „Wesen und Wert der Demokratie“: Wir nahmen an einem äußerst interessanten Vortrag von Prof. Dr. Michael Feldkamp zum Thema: „Wesen und Wert der Demokratie“ teil. Dabei ging er vertieft auf die historische Entwicklung der Demokratie ein und gewährte zugleich aufschlussreiche Einblicke in die Arbeit des Deutschen Bundestages. Aufgrund seines umfangreichen Vorwissens konnte er anschaulich und differenziert erläutern, wie bestimmte Abläufe zustande kommen und welche Komplexität ihnen tatsächlich zurgrunde liegt. Besonders positiv hervoruheben ist, dass der Professor ausführlich auf die Fragen der Schüler einging und diese überwiegend sehr verständlich sowie umfassend beatwortete. Insgesamt war der Vortrag äußerst lehrreich, da er zahlreiche Informationen vermittelte, die im gewöhnlichen Unterricht zur schwer zugänglich sind.

2. Vortrag: „Vorhang auf! Und dann? Ein Blick hinter die Kulissen eines Theaters“: Der Vortrag eines Professors der Berliner Hochschule für Technik erwies sich als äuerst aufschlussreich. Er zeichnete die Entwicklung des Theaters von den Anfängen in der griechischen Antike bis hin zu den heutigen modernen Bühnenformen nach. Dabei gewährte er spannende Einblicke hinter die Kulissen und erläutere, dass bereits vor etwa 4000 Jahren Theaterbauten mit bemerkenswerter Präzision errichtet wurden, sodass sie schon damals über eine hervorragende Akustik verfügten. Darüber hinaus ging er ausführlich auf das moderne Theater ein und verdeutlichte die hohe Komplexität, die hinter heutigen Inszenierungen und technischen Abläufen steht. Besonders bereichernd war, dass er aus seiner eigenen beruflichen Erfahrung berichten konnte, da er über viele Jahre im technischen Bereich des Theaters tätig war. Auf dieser Grundlage vermittelte er fundierte und zugleich anschauliche Einblicke in die Hintergründe des zeitgenössischen Theaterbetriebs.

3. Vortrag: „Edward A. Tenenbaum, der wahre Vater der D-Mark in Westdeutschland 1948“: In diesem Vortrag berichtete ein äußerst erfahrerener Referent, der zudem ein Buch zu diesem Thema verfasst hatte, aus seinen persönlichen Erkenntnissen und Erfahrungen. Dabei stellte er heraus, dass die Währungsreform nicht – ie häufig angenommen – auf Ludwig Erhard zurückzuführen sei, sondern maßgeblich von Edwar A. Tenenbaum initiiert wurde. Diese These untermauerte er mit einer ausführlichen und differenzierten Darstellung, in die er auch Aspekte seiner eigenen Familiengeschichte einfließen ließ. Obwohl der Vortrag inhaltlich sehr anspruchsvoll war, erwies er sich gerade deshalb als besonders interessant, da der Referent zahlreiche Einblicke in die politischen Hintergründe und die Regierungszeit unter Ludwig Erhard geben konnte.

Meinung zum Tag der Gesellschaftswissenschaften: Meiner Meinung nach ist der Tag der Gesellschaftswissenschaften ebenso bedeutsam wie der Tag der Naturwissenschaften. Ich persönlich empfinde es als sehr bereichernd, auch Themen außerhalb des Unterrichts nähergebracht zu bekommen. Viele dieser Inhalte würden im schulischen Alltag keinen Platz finden, weshalb ich es für äußerst sinnvoll halte, dass entsprechende Vorträge angeboten werden. Die behandelten Themen sind häufig von großem Interesse und sollten daher auch künftig für nachfolgende Jahrgänge erhalten bleiben.

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