Im „Viererpack“ zur Leipziger Buchmesse

Madita Joschko • 26. Juni 2023

Kultur · Werte · Persönlichkeit

Im „Viererpack“ zur Leipziger Buchmesse

Am Donnerstag, dem 27. April, hatten wir, die Schüler der Klassen 5l, 6l, 7l sowie 8l, die Chance, nach Leipzig auf die Buchmesse zu fahren. Viele Eindrücke haben uns überwältigt. Ich war überrascht, viele Leute mit so viel Interesse zu sehen, auch sehr viele Leute mit einer

großen Leidenschaft für Comics und Mangas, die sich dann auch kostümiert haben. Nach der Ankunft und einer kleinen Absprache sind wir in kleinen Gruppen losgestiefelt. Unsere Gruppe hat sich am meisten in Halle drei aufgehalten. Dort haben wir uns von Comics, Mangas, Kinder- und Jugendliteratur inspirieren lassen.


von Madita Joschko (6l)

am 26. Juni 2023

Gruppenfoto von Schülern bei der Leipziger Buchmesse

Später schlossen wir uns noch mit Lilly, Maria, Ronja und Ella zusammen und haben gemeinsam Halle fünf erkundet. Wir sind durch das Bild eines Fernsehsenders durchgelaufen, wir wurden später aber leider herausgeschnitten. Wir haben ein Gruppenfoto als Erinnerung machen lassen. Anschließend sind wir zu einer gemeinsamen Lesung mit der Klasse geflitzt. Diese handelte vom Buch „Flaschenpost vom Träumeling“.

Künstliche Intelligenz: ein kritisches Thema

Direkt danach sind wir zu der nächsten Lesung durch die Halle gewandert. Dieses Buch finde ich interessanter, weil es für unser Alter anspruchsvoller ist. In dem Buch „Godland“, von Martin Schäuble, geht es um die Zukunft unserer Heimat Erde, die nicht mehr bewohnbar ist. Mit genug Geld kannst du dich in deine Traumwelt mit Hilfe einer künstlichen Intelligenz (in diesem Fall Godmother) hochladen. Du lässt deinen Körper zurück und deine Daten werde auf dem Speicher der KI gespeichert. Doch die Leute, die nicht genug Geld haben, um sich hochzuladen, können alternativ 20 Jahre auf der Serverinsel arbeiten, wo das ganze System kontrolliert wird und sich dann auch hochladen. Yolanda erzählt das Buch aus der Ich-Perspektive. Sie arbeitet mit ihren Freunden Tian und Silver auf der Serverinsel. Doch eines Tages finden sie im Maschinenkeller eine Kiste mit einem Marmeladenglas mit einer Nachricht darin, ein Lebenszeichen! Obwohl Godmother ihnen sagte, sie seien die letzten Überlebenden.

So geht es spannend weiter. Ich finde, es ist ein sehr aktuelles und interessantes Thema. Ich finde es jedoch auch gruselig und krass, mir vorzustellen, in der Zukunft so alltäglich KI zu begegnen. Ich würde dieses Buch weiterempfehlen, doch nicht an Kinder unter 12 oder 11 Jahren, denn es ist sehr ruppig und anspruchsvoll geschrieben und zusätzlich ist es noch ein sehr kritisches Thema. Es ist aber auch typabhängig. Ich bin gerade dabei, es zu lesen und finde es sehr spannend.

Nach dieser Lesung sind wir noch ein wenig herumgeschlendert, haben zu viert Just Dance gespielt, angefangen uns eine Show anzusehen und uns Stände angeschaut. Am Nachmittag haben wir uns wieder mit der Klasse getroffen und sind nach Hause gefahren.  Es war ein superschöner Tag und ich möchte mich bei allen bedanken, die uns diesen besonderen Tag ermöglicht haben.  Ein großes Dankeschön an die Leipziger Messe GmbH und natürlich Frau Jansen und Frau Röske, aber auch Frau Poller und alle andere Lehrer,  die uns und die anderen Klassen begleitet haben.

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