Abiturjahrgang 2022 verabschiedet

Andreas Müller • 2. Juli 2022

Kultur · Werte · Persönlichkeit

Abiturjahrgang 2022 verabschiedet

4.383 Tage. So lange dauern zwölf Jahre (inkl. der Schaltjahre). Sicherlich sind Ferien und Feiertage abzuziehen, dennoch sind es zwei Drittel der Lebenszeit eines 18-Jährigen. Da ist es verständlich, dass mit dem Erreichen der allgemeinen Hochschulreife das Abitur diese Zeit wortwörtlich krönt. Und die Abiturzeugnisse zeigen es Schwarz auf Weiß, dass der bis dahin wichtigste Lebensabschnitt der jungen Erwachsenen abgeschlossen ist. Am Freitag, dem 1. Juli 2022, war der Moment gekommen.


von Andreas Müller, StR CBG

am 2. Juli 2022

Fototermin mit dem Abiturjahrgang 2022 auf der Bühne der Aula

Sechs Tutorien hatten am CBG unter der Leitung Christiane Meyers (12a), Nadine Naus bzw. Anne Bennewitz’ und zuletzt Karolina Schmidts (12b), Constanze Sowarts (12c), Martina Thünes (12d), Katja Lebrechts (12e) und Petra Karolzyks (12f) für diesen Augenblick in den vergangenen zwei Jahren gebüffelt und zahlreiche Klausuren sowie vier Abiturprüfungen als finale Hürde genommen. Die Zeit allerdings sei wie im Flug vergangenen, war jüngst häufiger mit Wehmut aus den Reihen der Schüler zu vernehmen. Letztlich waren die Mienen der Abiturienten jedoch entspannt, als sich die Aula mit ihnen und den Familien langsam füllte.

Überblick: zur Statistik des Jahrgangs

Von 105 Schülern waren 104 zum Abitur zugelassen worden, 99 haben die Reifeprüfung bestanden, einem Prüfling steht sie zum jetzigen Zeitpunkt noch bevor. Ein weiterer Schüler wird den 12. Jahrgang wiederholen. Nach 2,0 im vergangenen Jahr positioniert sich der Abschlussjahrgang 2022 mit einem Notenschnitt von 2,3. Eine Eins vor dem Komma können 30 Schüler und damit rund 29 Prozent des Jahrgangs vorweisen. Die grandiose Bestleistung von 1,0 erreichte Emily Handrick, gefolgt von ihrer Schwester Lara mit ebenfalls hervorragenden 1,1.

Zeugnisvergabe: am Ende des Weges

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem Chopin-Stück am Bechstein-Flügel, gespielt von Linus Meyer (10l). Dem folgte die Rede des Schulleiters. Darin dankte Rüdiger Konertz zunächst den begleitenden Lehrkräften der Abiturienten, anfangs als Klassenlehrer und zuletzt als Tutoren unter der Leitung Alexander Butschers, die dem Lernerfolg organisatorisch den Weg bereitet hatten.

Der Laudator gab seinen Abiturienten hilfreiche Ratschläge für die Zukunft auf eigenen Beinen und hob ein letztes Mal die Meilensteine der gemeinsamen Zeit am CBG hervor. „Am Ende des Weges gibt es immer Blumen, ob mal will oder nicht. In nicht einmal zwei Stunden stehen Sie draußen vor dem Schulgebäude, Fototermin. Morgen früh blicken Sie zurück – es ist vorbei! Das also war das Abitur“, verdeutlichte Konertz, die nächsten Stunden treffend auf den Punkt gebracht. Doch auch die erste funktionierende Schülerfirma, die unter Constantin Koldewey und somit diesem Abiturientenjahrgang aus der Taufe gehoben wurde, fand neben dem Schulförderverein in seiner Rede Erwähnung.

„Alles Gute und Glück für Ihren weiteren Lebensweg“, so läutete der Schulleiter schließlich den Höhepunkt ein: die Zeugnisvergabe. Hierfür kamen die Absolventen nach Tutorien geordnet in kleinen Gruppen auf die Bühne und erhielten nicht nur die Gratulation der Schulleitung und der Tutorin sowie kleinere Präsente, sondern natürlich auch das langersehnte Abiturzeugnis.

Umrahmt wurden die Etappen der Veranstaltung mit den Interpretationen der Schülerband um unseren Musiklehrer Thomas Falk. Das letzte Wort hatten jedoch die Abiturienten mit der Schülerrede: Betti Klönhammer und Emma Uhlemann ermöglichten den Blick der Absolventen auf die zurückliegende Schulzeit – kritisch wie selbstkritisch. Die Zeugnisvergabe rundete ein anschließender Sektempfang ab, den Schüler des nächsten Abiturjahrgangs ausrichteten. Allerdings drängte hier bereits der Abiball, der den feierlichen Anlass am Abend außerorts vervollkommnen sollte.

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