Neugestaltung des Schulgeländes

Klara Tannert, Leonhard Killian, Andreas Müller • 22. Januar 2023

Kultur · Werte · Persönlichkeit

Neugestaltung des Schulgeländes

Schnell wurden die Baumaßnahmen (seit Herbst 2022) im Norden des Schulgeländes zur Kenntnis genommen und viele Schüler haben sich gefragt: „Was entsteht auf dieser mysteriösen Baustelle neben der Cafeteria, die wir nicht mehr betreten dürfen?“ Diese und weitere Fragen beantwortet Schulleiter Rüdiger Konertz im Interview mit Klara Tannert.


von Klara Tannert (10b), Leonhard Killian (Video, 10b) und Andreas Müller, StR CBG

am 22. Januar 2023

Der Überflug über den Bauabschnitt vermittelt einen guten Eindruck von dessen Dimensionen

Was geplant ist, lässt sich eigentlich leicht zusammenfassen: ein Spielfeld für verschiedene Ballsportarten und Angebote für Kraft- und Geschicklichkeitstraining, idealerweise verbunden mit Unterhaltungswert, letztendlich aufgeteilt auf drei Stationen. Doch es gibt noch mehr zu erfahren:

Herr Konertz, was entsteht auf dem nördlichen Schulgelände genau?

„Mit der Ausführungsplanung für die Außenanlagen im zweiten Bauabschnitt löst der Schulträger einen Beschluss des Kreistages und darauf fußend eine Zusage gegenüber dem Schulleiter ein. Einerseits galt es, die landschaftsgärtnerische Gestaltung unter Berücksichtigung der Fahrradparkplätze an der Neu-Zittauer-Straße zum Abschluss zu bringen. Andererseits war dem CBG-Anspruch, die Qualität des Pausensports zu entwickeln, Rechnung zu tragen. Ins Zentrum der Aufgabenstellung habe ich den Aufbau eines Spielfeldes für den differenzierten Ballsport sowie unterschiedliche Angebote für Kraft- und Geschicklichkeitstraining gesetzt, idealerweise verbunden mit Unterhaltungswert an letztlich drei Stationen. Die Situation vor Ort setzte dabei enge Rahmenbedingungen und stellte Planer und Ausführende vor Herausforderungen. So ist das Schulgelände hinsichtlich Flächennutzung bereits weitestgehend ausgereizt. Ebenso schränken die Vielzahl der vorhandenen Gegebenheiten und Leitungsvorgaben die Baufreiheiten ein.“

Wie gestaltet sich der Zeitrahmen des Projekts und wie hoch sind seine Kosten?

Konertz: „Vorausgegangen war den Ausführungen eine intensive Planung unter Beteiligung der Fachkonferenz Sport, der Schülervertreter in Anhörungen und die Nutzungsvorgaben des Schulleiters – im Benehmen mit dem Büro der Projektplaner Edel und Edel sowie dem Landkreis Oder-Spree, seinerzeit Frau Karola Grobareck. Die Kosten belaufen sich auf etwa eine Viertelmillion Euro. Wir gehen von einem Abschluss der Arbeiten zu den Osterferien 2023 aus.“

Welche weiteren Projekte sind für das Schulgelände angedacht?

Konertz: „Wir werden die Planungen der Außenanlagen wieder aufgreifen in den Vorplanungen für den Bereich der projektierten Sporthalle für das CBG am Hohenbinderweg. Derzeit steht dort noch der Gebäudekörper der Oberschule Erkner, der Morus-Schule. Möglicherweise in der Nähe des Gebäudekomplexes mit den Kursräumen für die Sekundarstufe II könnten dort Außenanlagen abgebildet werden, die relevante Bereiche des Ganztag-Elementes beider Schulen sein werden. Daraus würden sowohl die künftige Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe Erkner wie auch das Carl Bechstein Gymnasium Nutzten ziehen. Neben einem Schulsportfeld könnte dies ein Ökobereich für nachhaltiges Gartenerleben sein.

In der näheren Zukunft werden nun also die Planungen der Sporthalle und Außenanlagen wieder aufgegriffen, die eventuell auch Bestandteil des CBG-Ganztagsprogramms sein werden, und neben einem Schulsportfeld könnte dort auch ein ökologischer und nachhaltiger Garten entstehen. Die Gespräche mit allen Beteiligten seien schon aufgenommen, betonte Herr Konertz. Er danke allen Beteiligten für die Gesprächsbereitschaft und das Interesse, unsere Schule stetig zu verbessern.

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